Cesar
Veni, vidi, vici?
Der Feldherr und Imperator mit dem markanten Näschen als Aushängeschild eines neuen Strategicals von Impressions – das kann doch nur ein militärischer Sandkasten à la "Cohort" und Konsorten sein, oder?
![]() Mit einem je nach Schwierigkeitsgrad unterschiedlich hohen Startkapital ausgerüstet, verlegt man Wasserleitungen, pflastert Straßen, errichtet einen Marktplatz, Wohnhäuser und Handwerksbetriebe. Kasernen für Soldaten dürfen auch nicht fehlen, denn für das Ansteigen der "Kriminalitätsrate" sind hier aus historischen Gründen wilde Barbaren-Stämme zuständig. Die Aufgaben der Feuerwehr, des Straßenbaus, etc. werden von Sklaven wahrgenommen, die natürlich aus dem Staatssäckel bezahlt werden wollen. Außerdem gibt es Statistiken (Steuern, Bodenwert...) und eine elfstufige Karriere-Leiter, deren Erklimmungs-Tempo vor-demokratischerweise von der Gunst des Imperators im Fernen Rom abhängt. Die Steuerung per Maus und Icons klappt tadellos, weil sie praktisch 1:1 vom "Original" übernommen wurde. Dagegen enttäuscht die Grafik durch eine fade, überwiegend hell-braune Farbgestaltung und dürftige Animationen, lediglich das flinke Scrolling verbessert den Gesamteindruck wieder leicht. Die Effekte sind mit Oropax gerade noch erträglich, aber den Musikus sollte man nun wirklich den Löwen in der Arena zum Fraß vorwerfen. Und das Spiel? Für eingefleischte SIMulanten überlegenswert, für Kuriositäten-Sammler geradezu ein Muß... (mm) Amiga Joker, Dezember 1992 |
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hinzugefügt: September 15th 2013
Magazin: AJ
Punkte: 1
Hits: 1468
Sprache: german